Was hat es eigentlich mit dem BAFÖG auf sich?
Das Bafög ist wohl Jedermann ein Begriff. Obwohl es sich bei dem Begriff eigentlich nur um die Abkürzung für Bundesausbildungsförderungsgesetz, also ein Gesetz handelt, wird der Begriff selbst im Volksmund fast immer mit der Leistung gleichgesetzt, die aus diesem Gesetz hervorgeht. Dabei handelt es sich um eine finanzielle Hilfe, die vor allen Dingen Studenten zur Verfügung steht.
Das Bafög wird nur auf Antrag gewährt. Dabei werden bestimmte Beträge an den Studenten ausgezahlt, damit dieser sein Studium finanzieren kann. Damit jedoch eine Auszahlung des Bafög in Betracht kommt, werden die Lebensumstände zunächst einmal genau überprüft, denn Bafög erhält man grundsätzlich nur, wenn man gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Das bedeutet, dass man im Antrag sowohl das eigene Einkommen, als auch das Einkommen der Eltern angeben muss. Dabei wird insbesondere beim Einkommen der Eltern auf Freibeträge gesetzt, die noch abzuziehen sind. Daraus errechnet sich der Anspruch auf Bafög, oder eben auch nicht. Denn grundsätzlich wird für alle Studenten ein einheitlicher Bedarf festgesetzt, nur wenn dieser aus den eigenen Einkommen und dem Einkommen der Eltern nicht aufgebracht werden kann, kann Bafög gewährt werden.
Das Bafög wird dabei als Darlehen ausgezahlt, das heißt, grundsätzlich ist es an den Staat zurück zu zahlen. Die Rückzahlung beginnt dabei in der Regel erst etwa fünf Jahre nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium. Außerdem ist sie auf maximal 10.000 Euro begrenzt. Des Weiteren kann man die Höhe der Rückzahlung senken, indem man sein Studium besonders gut oder schnell abschließt. In diesen Fällen wird einem ein Teil der Schuld erlassen.
Die Auszahlung des Bafög erfolgt dabei monatlich, wobei seit 01.01.2008 ein Höchstbetrag von 643 Euro pro Student und Monat zur Verfügung steht. Des Weiteren ist die Auszahlung von Bafög an Bedingungen, wie das Ablegen von Zwischenprüfungen zu bestimmten Zeitpunkten geknüpft. Ebenfalls kann die Leistung verweigert werden, sollte der Studierende sich nicht ausreichend um das Studium kümmern, also es unnötig in die Länge ziehen.


