Immobilienfonds

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Die Immobilie ist eine der sichersten Geldanlagen – so heißt es immer wieder. Kein Wunder, dass auch Immobilienfonds einen wahren Boom erleben. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds.

© Thorben Wengert / PIXELIO


Die geschlossenen Fonds investieren dabei in der Regel nur in eine bestimmte Immobilie. Diese wird gezielt ausgewählt und ist oft schon im Voraus auch an entsprechend solvente Mieter vermietet. Dies alles kann man dann direkt im Emissionsprospekt des jeweiligen Fonds erfahren. Dabei werden auch die Chancen und Risiken aufgeführt.

Die Risiken liegen darin, dass beim Verkauf der Immobilie zum Ende der Laufzeit ein geringerer Preis erzielt wird, als erwartet. Ebenfalls werden die Mietverträge nicht über die gesamte Laufzeit, sondern nur über einen Teil der Laufzeit vereinbart. Danach müssen neue Mieter gefunden werden, was nicht immer ganz einfach ist. Ebenfalls kann es sein, dass die üblichen Mieten zum jeweiligen Zeitpunkt niedriger sind, als bisher angenommen. Auch dann wird ein Verlust erwirtschaftet. In den Risiken liegen aber auch gleichzeitig die Vorteile des geschlossenen Immobilienfonds. Bei steigenden Mieten und Immobilienpreisen kann eben auch ein Gewinn erwirtschaftet werden.

Die offenen Immobilienfonds hingegen investieren in mehrere Immobilien. Die Streuung des Risikos wird damit deutlich erhöht. Das heißt wiederum, dass die Verluste einzelner Immobilien durch die Gewinne anderer Immobilien auch wieder ausgeglichen werden können. Zudem kann man bei offenen Immobilienfonds auch mit geringen Einlagen einsteigen. Ebenfalls ist ein monatlicher Sparplan möglich, bei dem ein fester Betrag jeden Monat eingezahlt wird. Aufgrund des geringeren Risikos werden aber auch oft nur geringere Renditen erzielt. Der Vorteil liegt in der Möglichkeit, das angelegte Geld schnell flüssig zu machen. Denn hier kann man seine Anteile börsentäglich verkaufen.

Bei den geschlossenen Fonds hingegen ist dies nur mit Einverständnis des Managements möglich und wenn man einen passenden Käufer der Anteile vorweisen kann. Andernfalls ist ein vorzeitiger Verkauf nicht möglich, sodass man hier das Geld nur am Ende der Laufzeit erhält.

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