Dauerauftrag
Der Dauerauftrag stellt eine zunehmend beliebte Variante der Zahlung von bestimmten Rechnungen dar. Der Vorteil dabei liegt klar auf der Hand: Einmal eingerichtet läuft der Dauerauftrag automatisch weiter.
Besonders gut eignet sich der Dauerauftrag für alle wiederkehrenden Zahlungen, die dabei aber gleich hoch bleiben müssen. So sind beliebte Zahlungen, die man per Dauerauftrag ausführt, etwa die Miete oder der monatliche Stromabschlag. Die Zahlungen, die dagegen nur einmal im Jahr oder ähnliches anfallen, wie etwa Versicherungen usw. sollte man per Überweisung bezahlen. Erfahrungsgemäß ergeben sich hierbei immer wieder Unterschiede in den einzelnen Beiträgen, sodass man hier durchaus eher eine Überweisung veranlassen sollte.
Den Dauerauftrag selbst kann man dabei sowohl bei der Bankfiliale direkt vor Ort einrichten oder auch online. Dabei muss man die Bankverbindung des Empfängers ebenso angeben, wie den Betrag und den Zeitpunkt, zu dem dieser überwiesen werden soll. Wichtig dabei ist, dass wenn eine bestimmte Fälligkeit gegeben ist, man den Dauerauftrag so terminiert, dass er einige Tage vorher ausgeführt wird. Die Banklaufzeiten betragen etwa zwei bis drei Tage und sollten in jedem Fall mit eingerechnet werden.
Der große Vorteil beim Dauerauftrag ist der, dass man sich nach dem einmaligen Einrichten nicht mehr um die pünktliche Zahlung seiner Verbindlichkeiten kümmern muss, da dies ja automatisch geschieht. Allerdings muss man auch beachten, dass man den Auftrag ändern muss, wenn sich der zu zahlende Betrag einmal ändert. Dies ist besonders häufig bei der Miete nach erfolgter Nebenkostenabrechnung der Fall. Hier wird entweder eine höhere oder auch niedrigere Miete angesetzt, die man ab einem bestimmten Zeitpunkt zu zahlen hat.
Hierfür muss der Dauerauftrag geändert werden, damit man nicht zu viel oder wenig bezahlt.
Grundsätzlich überwiegen jedoch die Vorteile und auch die Bequemlichkeit, die immer mit einem solchen Dauerauftrag verbunden sind. Insofern ist die ganze Sache schon sinnvoll. Einziger Nachteil, bei einer ungerechtfertigten Zahlung kann man die Überweisung nur schwierig wieder zurück holen im Gegensatz zum Lastschriftverfahren beispielsweise.
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