Konto in der Schweiz

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Aus welchen Gründen auch immer, ist es für viele Einwohner der Bundesrepublik Deutschland heute sehr reizvoll, ein Konto in der Schweiz zu eröffnen bzw. seine Bankgeschäfte dorthin zu verlagern. Aber auch für Personen, die hier zu Lande Probleme mit negativen Einträgen in der SCHUFA oder gar Kontopfändungen hinter sich haben, ist ein Konto in der Schweiz empfehlenswert, da diese Personen in Deutschland kein Girokonto mehr bekommen werden. Da die so genannte Kreditsicherung nur national bzw. innerstaatlich betrieben wird, ist es für die Schweiz unerheblich, ob der potentielle Kontoinhaber in Deutschland negativ in Erscheinung getreten ist.

© Claudia Hautumm / PIXELIO



Die Eröffnung eines Kontos in der Schweiz ist wesentlich einfacher, als man glaubt. Viele Schweizer Banken bieten ihren neuen Kunden die Möglichkeit, ein Konto per Post zu eröffnen oder aber auf dem persönlichen Weg. Vom Kontoinhaber werden Unterlagen gefordert wie zum Beispiel einen Reisepass, Angaben zur Person und ihrem Geld und Nachweis, aus dem ersichtlich ist, woher das Geld kommt, welches der Kunde einzahlen möchte. So wird zum Beispiel bei einem Verkauf eines Hauses eine Kopie vom Vertrag bzw. ein Verkaufsbeleg gefordert. Diese ganzen Angaben benötigt die Bank, da das Schweizer Gesetz zur Bekämpfung von Geldwäsche eingehalten werden muss.


Bei einer persönlichen Kontoeröffnung nimmt man als vermeintlicher Kunde alle Unterlagen und Dokumente mit zum Termin in der Bank bzw. bei der Geschäftsstelle. Dies dauert etwa zwei bis drei Stunden. Des Weiteren bieten die Banken in der Schweiz die Möglichkeit, ein Konto auf dem Postweg zu eröffnen. Hierzu erhält man auf der Homepage der Bank ein Antragsformular, welches man ausfüllt und mit allen erforderlichen Unterlagen bzw. Kopien an die Bank einsendet. Bis das Konto dann freigeschaltet ist und genutzt werden kann, vergehen in der Regel etwa 10 bis 14 Tage.


Dank des Internets ist die Verwaltung eines Schweizer Girokontos äußerst einfach gestaltet und genauso komfortabel zu nutzen wie bei einem deutschen Konto.

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