Kostenloses Girokonto 2

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Immer wieder hört man aktuell, dass man bei vielen Banken ein kostenloses Girokonto eröffnen kann. Doch kostenlose Girokonten sind nicht immer zu 100 Prozent kostenlos. Denn schaut man sich einmal die genauen Vertragsbedingungen an, so wird einem schnell klar, dass viele der angeblichen kostenlosen Girokonten nur dann wirklich kostenlos sind, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden können.

© Andres Morlok / PIXELIO



So gibt es viele Banken, die verlangen, dass ein monatlicher Geldeingang in Höhe einer bestimmten Mindestsumme auf dem Konto verbucht wird. Leider ist dieser oft so unrealistisch hoch, dass der Otto-Normal-Verbraucher einen solchen Geldeingang aufgrund eines niedrigeren Einkommens nicht erbringen kann. In diesen Fällen werden dann aber wieder Kontoführungsgebühren verlangt. Andere Banken wiederum setzen voraus, dass ein bestimmter Betrag auf dem Konto verbleiben muss, damit keine Kontoführungsgebühr erhoben wird. Doch auch dies ist für viele Menschen einfach nicht machbar.


Wieder andere Banken verlangen tatsächlich keine Kontoführungsgebühr. Dafür langen sie aber bei den ausgeführten Transaktionen auf dem Konto teils kräftig zu. Das heißt, der Kunde muss jede Überweisung, jeden Dauerauftrag bezahlen. Zwar fallen hier meist nur einige Cent pro Überweisung an, jedoch kann sich auch dies bei sehr vielen Transaktionen durchaus summieren. Wieder andere Banken werden als Gemeinschaft, Genossenschaft oder Verein geführt.


Dabei werden zwar die Kontoführung und auch die einzelnen Transaktionen völlig kostenfrei angeboten, doch bei Kontoeröffnung muss man erst einmal einen Mitgliedsbeitrag zahlen.


An diesen Beispielen erkennt man schnell, dass die Kontoführung nur bei den wenigsten Banken tatsächlich völlig kostenfrei ist, wie es in der Werbung immer versprochen wird. Die besten Chancen hat man dabei vor allen Dingen bei den Direktbanken. Diese können mitunter besonders günstige Konditionen anbieten, was meist daran liegt, dass sie kein Filialnetz unterhalten müssen, welches ja wiederum mit Kosten für Miete und Personal verbunden ist.


Allerdings kann man die Direktbanken dann auch nur via E-Mail, Fax oder Telefon, nicht jedoch persönlich erreichen.

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