Private Krankenversicherung – Woran messen sich die Beiträge?

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Die private Krankenversicherung ist wieder einmal mehr in aller Munde. Der Grund dafür: Man kann hier doch deutliche Vorteile im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung finden. So sind die Behandlungen, die von der Kasse übernommen werden umfangreicher, auch von einer besseren Behandlung vom Arzt ist oft die Rede. Doch welche Vor- und Nachteile bietet die private Krankenversicherung wirklich?

© Verena N. / PIXELIO



Vorteilhaft ist diese Form der Versicherung vor allen Dingen für junge Personen. Generell gilt, dass man in jungen Jahren sehr günstige Beiträge bei der privaten Krankenversicherung oder kurz PKV, erhält. Doch nicht nur das Alter beim Abschluss der Versicherung spielt für die Berechnung des Beitrags eine wichtige Rolle. Nein, auch die gesundheitliche Vorgeschichte darf hier nicht unbeachtet gelassen werden. So werden junge und gesunde Menschen einen sehr niedrigen Beitrag erhalten, trotz einer Anpassung der Beiträge von Männern und Frauen, liegen die Herren der Schöpfung nach wie vor günstiger. Der Grund liegt auf der Hand, denn hier fallen keine zusätzlichen Arztkosten während einer evtl. Schwangerschaft an.


Ein weiterer Punkt für die Berechnung der Beiträge zur privaten Krankenversicherung ist die Wahl des Tarifs. Ein Tarif, der die Chefarztbehandlung im Krankenhaus, sowie die Unterbringung im Einzelzimmer mit einschließt, wird logischerweise deutlich teurer ausfallen, als ein Tarif, bei dem diese Leistungen nicht mit versichert sind. Des Weiteren setzt sich der Beitrag für die PKV aus verschiedenen Bestandteilen der Tarife zusammen. Eine hohe Selbstbeteiligung beispielsweise sorgt für geringere monatliche Beiträge. Wer zusätzlich eine Krankentagegeldversicherung abschließt, der muss ebenfalls mit steigenden Beiträgen rechnen.


Diese kann ab dem 7., 14., 21., 28. oder 42. Tag der Krankheit gültig sein. Dabei richtet sich die Höhe des Beitrags nach der Höhe des Tagessatzes, den man versichert. Wichtig hierbei, übersteigt das Krankentagegeld den tatsächlich erwirtschafteten Gewinn bzw. das Einkommen, so wird es nicht in der versicherten Höhe, sondern nur in der Höhe des tatsächlichen Einkommens gewährt. So soll verhindert werden, dass man bei Krankheit besser gestellt ist. Eine zu hohe Absicherung bringt also nur sehr hohe Kosten, aber nicht die gewünschte Sicherheit im Krankheitsfall.

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