Pfandbriefe
Banken geben einen Hypothekenpfandbrief heraus, um damit Immobilien finanzieren zu können.
Daneben gibt es noch den öffentlichen Pfandbrief, dieser wird z.B. von Städten oder Gemeinden herausgeben und dient dazu öffentlichen Ausgaben zu finanzieren.
Auch gibt es noch Schiffspfandbriefe – diese werden für die Finanzierung von Schiffsbauwerken und von Schiffen verwendet.
Seit 2005 werden die unterschiedlichen Pfandbriefe das Pfandbriefgesetz geregelt.
Ausser der Unterscheidung in öffentliche , Hypotheken-, und Schiffspfandbriefen gibt es noch eine Aufteilung in traditionelle Pfandbriefe und in so genannte Jumbo-Pfandbriefe .
Beide Systeme sind gleich aufgebaut - der eigentliche Unterschied liegt im Emissionsvolumen. Liegt das Emisiionsvolumen eines Pfandbriefes bei unter einer Milliarde Euro spricht man vom traditionellen Pfandbrief – liegt es darüber von Jumbo-Pfandbriefen. Bei den Jumbo-Pfandbriefen sorgt das große Volumen für eine gute Liquidität und damit Handelbarkeit aus.
Der große Vorteile von Pfandbriefen liegt vor allem in der Sicherheit, die sie bieten.
Denn hinter den Pfandbriefen stehen Sicherheiten z.B. Schiffe oder Immobilien, die bei Ausfall eines Kredites herangezogen werden können. Dazu ist die Rendite bei einem Pfandbrief auch etwas höher als etwa bei der Bundesanleihe.
Pfandbriefe haben teils eine Laufzeit über 25 Jahre. Doch man kann sie zwischendurch auch an der Börse verkaufen.
You can leave a response, or trackback from your own site.

