Lieferantenkredit
Einen Lieferantenkredit bekommt man bei keiner Bank.
Über einen Lieferantenkredit wird die Finanzierung von Waren bei einem Lieferanten genannt. Somit bekommt man kein Geld für diese Art des Kredits – sondern den Gegenwert des Betrags als Waren.
Der Lieferant gewährt dem Käufer eine Frist zur Zahlung der Schuld. Meist werden Rechnungen innerhalb von wenigen Tagen fällig. Bei einem Lieferantenkredit kann so eine Zahlung bis zu mehreren Monaten ausgesetzt werden.
Trotz der längeren Laufzeit bekommt der Käufer meist einen Skonto eingeräumt.
Die meisten Verkäufer sicheren sich aber den Eigentumsvorbehalt – damit sie, falls der Gläubiger nicht zahlt, die Ware wieder zurückholen können.
Durch solche Lieferantenkredite kann sich ein Unternehmen die Ware finanzieren lassen, ohne dafür Sollzinsen zahlen zu müssen. Denn natürlich könnte man als Unternehmer auch einen Bankkredit über diese Summe aufnehmen – doch hier fallen eben noch Kosten an, die bei einem Lieferantenkredit meist nicht auf einen zukommen.
Doch sollte gerade ein kleines oder mittelständiges Unternehmen aufpassen, dass es sich nicht überschuldet. Gerade am Anfang der Selbständigkeit ist das eine große Gefahr. Deshalb sollte man mit mindestens 30 % Eigenkapital rechnen.
You can leave a response, or trackback from your own site.

