Die Ausbildungsversicherung

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Kündigt sich ein neuer Erdenbürger an, so wird man neben der Freude über ihn auch einige Sorgen haben. Insbesondere, wie man die Zukunft seiner Kinder absichern soll, ist eine stets wichtige Frage, die man bereits mit der Geburt des Kindes geklärt wissen will. Dabei bieten zahlreiche Versicherer eine so genannte Ausbildungsversicherung an. Diese soll das Kind bzw. dessen Zukunft entsprechend absichern.

© Konstantin Gastmann / PIXELIO



Die Eltern können die Versicherung abschließen, wobei man hier eigentlich eine spezielle Lebensversicherung auf das Leben der Eltern abschließt. Vereinbart wird direkt bei der Beantragung der Ausbildungsversicherung ein bestimmter Betrag, der dem Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgezahlt werden soll. Typische Zeitpunkte für die Auszahlung der Ausbildungsversicherung, die in der Regel in einer Summe erfolgt, sind der 18. oder 21. Geburtstag. Aber man kann genauso ein bestimmtes Ereignis als Auszahlungszeitpunkt festlegen, etwa die Hochzeit oder die Aufnahme des Studiums.



Die Eltern oder auch Großeltern zahlen monatlich einen bestimmten Betrag in die Ausbildungsversicherung ein. Mit diesem soll gewährleistet werden, dass die vereinbarte Auszahlungssumme erreicht werden kann. Sollten die Eltern, die die Versicherung meist abschließen, vor Ablauf der Einzahlungsphase versterben, so übernimmt der Versicherer die weitere Zahlung der monatlichen Beiträge. Das angesparte Geld wird dann trotz dem Tod der Eltern zum einst vereinbarten Zeitpunkt an die Kinder ausgezahlt.



Alles in allem klingt das System recht sinnvoll, über vergleichsweise lange Laufzeiten sollte sich ja ein stattliches Sümmchen ansammeln. Allerdings ist die Ausbildungsversicherung, da sie ja eine Sonderform der Lebensversicherung darstellt, mit ähnlich hohen Verwaltungskosten versehen. Die Renditen sind also recht mager, sodass es sicher bessere Varianten gibt, dem Kind eine gesicherte Zukunft zu bescheren. Nichtsdestotrotz hält sich die Ausbildungsversicherung seit Jahr und Tag und kann immer noch viele Menschen, vor allem Eltern, begeistern. Deshalb sei hier anzuraten, dass die Eltern sich in jedem Fall kundig machen sollten, welche Alternativen zur Ausbildungsversicherung bestehen und ob diese nicht besser geeignet wären, dem Kind eine gesicherte Zukunft zu bieten.

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